Moderatorin Miriam Münchmeyer

Meine Sendung „Herz trifft Welt“

„Herz trifft Welt“

In „Herz trifft Welt“ geht es darum, wie Menschen ihrem eigenen Gefühl für das Gute folgen, und was dadurch für die Gesellschaft erreicht ist.

Meine Gäste arbeiten als Karriereberaterin, in der Mode, im Sport, in der Sterbebegleitung, als Journalist, Mutter, Banker, Ärztin etc. Sie alle handeln nach ihrem Gefühl für das, was gut und stimmig ist. Und bewirken dadurch, wie nebenbei, Strukturen, die mehr Frieden, Freiheit und Gerechtigkeit hervorbringen.

Meine Gäste ermöglichen den Wandel hin zu mehr Menschlichkeit und Nachhaltigkeit, indem sie ihr eigenes Leben immer wieder loslassen, um es hin zum Besseren zu gestalten.
Sie befreien sich immer wieder davon, wie sie eben noch ihr Leben eingerichtet und ihren Alltag organisiert haben.

Wie machen meine Gäste weiter, wenn sie nicht weiterwissen? Wie erschließen sie sich inmitten von Konflikten, in Phasen des Umbruchs und des Übergangs, Mut, Freiheit, Krise und Vertrauen? Wie lernen sie das Unberechenbare annehmen, Sicherheit und Struktur im Alltag? Wie geht Aufstehen?

Was sind die weichen, immerwährenden Eigenschaften, die allen Menschen helfen weiterzumachen, wenn sie an ihre Grenzen kommen? Und die uns gleichstellen, weil sie uns im Positiven verbinden? Was hilft allen Menschen Konflikt, Schmerz und Negativität zu überwinden? Darum geht es in „Herz trifft Welt“.

Gäste

Meine Gäste kommen aus allen Bereichen der Gesellschaft. Mit jedem von ihnen spreche ich über einen anderen Aspekt, der für die Umsetzung des eigenen guten Gefühls von Bedeutung ist.

Interviews

Lisa Freund
wollte als Jugendliche unbedingt das machen, was sie im Herzen gespürt hat, das gut ist. Dass dem Verstand keine Grenzen gesetzt sind, war ihr in ihrer Arbeit immer wichtig. Heute macht sie Sterbebegleitung und gibt rund um das Thema Seminare.

Ein Gespräch darüber, wie wir das Unberechenbare leichter annehmen können, und was Krisen uns beibringen.

Judith Finsterbusch
ist Inhaberin von „Wertvoll“, dem Laden für nachhaltige Mode in Berlin.
Sie arbeitete als Modedesignerin, bis sie sich nicht mehr sah, in dem, was sie tat und sich fragte, was muss ich tun, um Mode, Herstellung & Produktion wieder gut zu finden?

Ein Gespräch über Nachhaltigkeit, und wie sie immer wieder gestaltet, bewahrt und vertieft, was sie liebt.

Yichy Chen
ist Inhaber von „Chimosa“, dem Studio für Kampfsport, Yoga und Fitness in Berlin.
Yichy hört gerne auf sein Gefühl und wußte lange nicht, was er machen will.
Hinfallen kann er eigentlich nur jedem empfehlen, weil man da am meisten lernt.

Ein Gespräch darüber, wie wir allein durch Training Grenzen überwinden.
Wie wichtig die Kontrolle über die eigenen Emotionen ist. Auch für Respekt, zum Beispiel.

Petra Barsch
ist selbständige Beraterin für Karriere-Vielfalt und Vielfalt-Karrieren.
Petra hat in vielen Berufen gearbeitet. Sie hat sich immer von Entwicklungsschritten leiten lassen und davon, was sie noch ausprobieren will, um ihre Persönlichkeit stärker hervorzubringen. Die Trennung zwischen „Work und Life“ gibt es für sie nicht.

Ein Gespräch über die Macht der kleinen Schritte auf dem Weg, den Sinn des Lebens zu entdecken und zu erfüllen.

Diana Pieper
ist zur Zeit Inhaberin des „Yogacafé“ in Berlin.
Vor zehn Jahren wollte sie nicht mehr 9 to 5 im Büro arbeiten und kündigte ohne zu wissen, wie es weitergeht.

Ein Gespräch darüber, sich in der eigenen Freiheit einzufinden, und wie sie einen Weg geht, von dem sie nur weiss, wie das Ziel sich anfühlt.

Katharina Joite
kündigte bei einem internationalen Softwareunternehmen und machte ihre Leidenschaft zum Beruf.
Mit „Coléccion Berlin“, gründete sie ihr eigenes Unternehmen für Tangomode.
Sie entschied sich für die Selbstbestimmung.

Ein Gespräch über das Wachsein, wenn mir keiner sagt, was ich machen soll, Prioritäten setzen und sich selbst strukturieren.

Eva Kivi
ist Mutter und Ärztin der Neurologie.
Heute ist sie mit ihren Kleinkindern zu Hause, ohne festgelegt zu haben, wann sie wieder arbeiten geht.

Ein Gespräch über das Muttersein, ein Leben ohne Kontrolle, und welche Rolle ihr Gefühl und ihr Verstand dabei spielen, immer wieder neu zu lieben.

Bent Freiwald
ist Journalist des „KRAUTREPORTER“ – dem Online-Magazin, dessen Motto ist: „Verstehe die Zusammenhänge.“ Es ist ihm wichtiger in einem bestimmten Sinne zu gestalten, als in was für einem Beruf.

Ein Gespräch darüber, was es uns bringt, die Zusammenhänge zu verstehen. Und was es für einen Synergie-Effekt hat, Wissen zu teilen.

Bisherige Gäste – Zitate

Katharina:
„Priorität ist für mich, mir jeden Tag zu überlegen, was ich wichtig finde, dann kann das jeden Tag auch was anderes sein.“

Petra:
„Karriere heißt für mich, dass es vielmehr um einen eigenen Lebensentwurf geht. Das, was ich tue, sollte mir am Leichtesten fallen, am meisten Spaß machen! Das heißt nicht, dass ich da von Anfang an sehr gut sein muss, es muss mir nur einfach leicht fallen, mich hier weiter zu entwickeln, weiter zu bilden, weiter zu verbessern.“

Judith:
„Ich will, dass mein Tun den Wert dessen widerspiegelt, wofür ich das Ganze mache, und dafür muss man dann auch schon mal seine ganze Power an den Tag legen.“

Diana:
„Es gab eine Zeit, in der brauchte ich erstmal Zeit und Raum zum Nachdenken, …um zu merken, was schon da war in mir… mir bewusst werden. – Meine Kraft besteht auch in meiner Angstlosigkeit, mich von Dingen zu lösen, Situationen durchzuspielen und dabei zu wissen, ich lebe, bin gesund…, im Kopf klar zu sein: die wichtigen Dinge bleiben trotzdem!“

Eva:
„Wenn ich etwas loslasse und nicht denke, ich muss, dann ergeben sich plötzlich ganz andere Möglichkeiten und ganz neue Ideen kommen auf, die dann viel beglückender sind, weil sie aus der Intuition kommen. Ich glaube, im Leben geht es darum zu lernen, nach dem Herzen zu handeln, wirklich zu lieben, und zwar ohne Kontrolle.“

Yichy:
„Offenheit oder Toleranz heißt ja, im Grunde genommen auch mal Dinge zu akzeptieren, die einem nicht gefallen, die man nicht will. Das ist ja auch oft ein Gefühl. …- Sicherheit, fühle ich, wenn ich das Gefühl habe, das Richtige zu tun.“

Lisa:
„Wenn es schwer wird im Leben, hilft Vertrauen darauf, dass jeder Übergang einen Sinn macht, auch wenn ich ihn im Moment nicht verstehe, wenn ich in der Tiefe der Krise sitze. Aus dem Vertrauen entsteht der Blick auf den Keim, der in der Krise steckt und neu gewässert werden will und der den Wandel einleitet. Und dann wächst zu einem Pflänzchen, das mir eine neue Richtung gibt. Etwas, was in mir wächst.“

Bent:
„Zusammenhänge verstehen, heißt für mich die Welt mehr verstehen, und wie die Menschen auf dieser Welt zusammenleben.“

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