Coachin & Journalistin

Ein Hoch auf meinen Geist

Wenn die Freiheit darin begründet liegt, dass der Mensch die Wahl hat, und wählen und sich entscheiden kann wofür er will, dann ist das Schwierige an der Freiheit, dass Menschen mich verletzen und danebenliegen können, und es darum nicht geht.

Dann ist Freiheit eine Frage der Konsequenz in meinem eigenen Geist. Und eine Frage des Willens. Dann darf ich mich nicht (mehr) ausagieren, wenn meine Gefühle mit mir durchgehen. Dann geht es nicht darum auf das Außen zu reagieren, sondern innen bei sich zu sein. Dann muss so an mir orientiert sein, dass ich das Prinzip Auge um Auge und Zahn um Zahn überwinde (um frei zu sein).

Dann ist Frieden, wenn ich Frieden halten kann in mir. Wenn ich den Kampf nicht beginne, und ich nicht mehr darauf reagiere, wenn du den Kampf mit mir beginnst. Frieden, wenn ich auf mich reagiere und nicht auf dich. Wenn ich mir geben kann, was ich brauche, um mich zu befrieden und Frieden zu halten.

Wie wirkungsvoll, wie beglückend, wie möglich es doch ist, die Welt durch den eigenen Geist zu ändern! Ich kann stehen wo ich will und vor Augen haben, wo ich ankommen will, und auch wenn nichts über lange Strecke so aussieht, wie der Beschluss in meinem Geist und die Idee, was dabei rauskommen soll, klappt es am Ende unfassbarer weise doch, wenn ich von Herzen gebe und konsequent bin in meinem Geist.

Die Identität unseres Geistes ist pures Herz. Das zu leben, das muss ich mich erstmal trauen.

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