Wider die Angst

„Die Angst vor einer Zukunft, die wir fürchten, können wir nur überwinden durch Bilder einer Zukunft, die wir wollen.“
( Wilhelm Ernst Barkhoff, Gründer der GLS Bank)

„Die Schwierigkeit dabei ist, dass ich dabei immer das Vollkommene anstrebe, ohne es jemals ganz zu erreichen. Doch genau darin liegt die Triebfeder von Entwicklung.“ (Thomas Jorberg)

Mein nächster Schritt geht immer dahin, wo es sich in der Situation jetzt für mich richtig/gut anfühlt, und was ICH dafür jetzt wieder in meinem Verhalten loslassen, verändern, bewältigen und entwickeln muss, um da hinzukommen und das zu leben.

„Akzeptiere, dass du Angst hast und, dass es schief gehen kann und, dass du lernst, und dann tu es einfach.“ (Yichy Chen, Gründer von Chimosa, dem Studio für Kampfkunst, Yoga und Fitness in meinem Interview Podcast)

„Angst kann es aushalten, aufgelöst zu werden. Nur wenn man an ihr festhält, wird sie mächtig. Angst wirklich zulassen und spüren.. heißt eine ganze Palette von wilden Emotionen zulassen, die auch mal ihren Raum brauchen. Und die uns dann führen dorthin, wenn die Erschöpfung kommt und etwas entsteht, dass ich HINTER die Angst blicken kann… Angst verdrängen ist nicht der Weg. Die Angst braucht einen gewissen Raum und in diesem Raum braucht es aber trotzdem eine Verankerung von Vertrauen. Also, wenn ich im Leben geübt habe, immer wieder geübt, zu vertrauen, kann ich ne Angst ganz anders aushalten. Und dann kann ich an den Rand gehen und in die Angst gehen und in die Botschaft dieser Angst gucken. Also jede Angst hat eine Botschaft. „Geh besser mit dir um, verändere deinen Job, die Beziehung ist nicht für dich geeignet, achte auf dein Gefühl“, solche Botschaften stecken drin und da ist Angst produktiv.“
(Lisa Freund, Sterbebegleiterin, in meinem Interview Podcast)

Habe ich ein Bild von der Zukunft, ein zwischenmenschliches Ziel, das ich erreichen will, ist es viel leichter Angst auszuhalten. Weil sich für mich auch was ändern darf, weil ich was ändern will.

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