Norm und Demokratie

Heute geht es um ein neues Verhältnis miteinander. Im Denken.

Um ein verändertes „ein anderes Verhältnis zu den anderen und zum eigenen Stamm“. (nach Amin Maalouf, zitiert in „Toleranz – einfach schwer“ von Joachim Gauck).

Und dafür brauchen „wir die kritische Masse derer, die die Zukunft mitgestalten wollen, unter den Einheimischen, wie unter den Eingewanderten… Das braucht das Engagement aller Demokraten, unabhängig von ihrer Herkunft, ihrem Glauben oder anderen Besonderheiten… Es braucht Menschen, die auf den gleichen demokratischen Rechten für alle beharren.. Und sich einem gemeinsamen Dritten verpflichtet fühlen…
Wenn dem Menschen das friedliche Miteinander zur Richtschnur wird, hat er eine übergeordnete Verbindlichkeit akzeptiert, die dem Wohle aller dient und deshalb von allen Verschiedenen anzuerkennen ist…

Dafür „müssen Menschen sich fragen, welche inneren Widerstände, Vorurteile und Emotionen sie daran hindern, anderen Menschen gleiche Rechte zu gewähren, wenn sie von der Norm abweichen“.
(u.a. Boddio zitiert in „Toleranz – einfach schwer“, dem neuen Buch von Joachim Gauck )

…unsere Zukunft kann nicht nur die Verlängerung der Vergangenheit sein “
(Joachim Gauck)

Und ja, wir haben jetzt Angst. Und ja wir brauchen jetzt Mut. So ist das, wir wissen das und es ist so möglich!

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