Coachin & Journalistin

Das System bin ich

Ich kann zweifeln, unterscheiden, ja und nein sagen, selbst wählen, selbst entscheiden, und daraus etwas machen. Das System bin ich.

Ich kann wissen wollen, was das Problem ist oder nicht. Verantwortung übernehmen oder nicht. Ich kann an mir selbst arbeiten oder mich beschweren. Wie auch immer, ich entscheide das. Ich habe die Wahl. Und das was ich tue hat eine Konsequenz.

Wenn ich nicht kann, was ich will, kann es das System auch nicht für mich tun. Das System kann nur, was ich kann. Mein System sorgt für mich. Im Großen ist nur, was im Kleinen ist.

Für das große gesellschaftliche System ist entscheidend, was Einzelne leben. Wenn ich keine Verantwortung übernehme, werde ich das im System nicht müssen, und wird es das System nicht können.

Entscheidend ist, dass ich mich meinen Ängsten stelle, weil es mich dazu bringt, eigene Entscheidungen zu treffen. Dadurch werden Schritte möglich und entstehen Übergänge. Durch meine Ängste hindurch lerne selbständiger von anderen zu funktionieren, besser zu erkennen, was ich selbst wirklich will, die Konsequenzen für mein Handeln zu übernehmen, freier zu werden und wirklich weiterzugehen.

Wie ein System funktioniert, hängt davon ab, wozu ich menschlich in der Lage bin, wofür ich aufstehe und einstehe, selbst, aus eigener Kraft. „Menschlich ist die Fähigkeit von sich aufs Ganze zu schließen und danach zu handeln.“ (Montaigne)

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