Die Emotionale Aufklärung der Generation X

Robert Greene schreibt über meine Generation: „Die Mitglieder der Generation, die in den 80er und 90er Jahren erwachsen wurde, waren pragmatisch, streitlustig, schätzten Individualismus und Eigenverantwortlichkeit. Diese Generation reagierte auf die Scheinheiligkeit und Unzweckmäßigkeit des Idealismus ihrer Eltern.“

Ich würde sagen, wir konnten zurückschauen auf Kriege, irrsinnigen technischen Fortschritt und errungenen Frieden. Wir saßen in einem Wohlstand, der bombensicher schien.
Unser Gefühl privilegiert zu sein war so groß wie unser Gefühl, dass unsere Eltern mit ihren Eltern, und wir mit ihnen emotional so verstrickt waren, dass GRUNDSÄTZLICH gar nichts in Ordnung und damit gar nichts geklärt war, trotz des Wohlstandes, was ein gutes Zusammenleben betraf.

Wir haben uns unseren Gefühlen gewidmet, weil das unsere Nische war.

Ich, in meiner Generation, wollte wissen, was ist erfüllt, wenn ich das Gefühl habe, es ist gerecht? Woraus ist das Recht, das der Mensch gleich an Rechten geboren ist?

Ich wollte nicht verstrickt, ich wollte verbunden sein. Ich hatte das Gefühl hier liegt der Schlüssel für ein faires Zusammenleben. Priviligiert genug mich darauf zu konzentrieren war ich.

Ich habe gelernt, dass alle Fehler machen, mir selbst eingeschlossen. Und dafür habe ich mich zivilisiert in meiner Wut. Ich habe gelernt mir meine unerfüllten Ansprüche und Erwartungen selbst zu erfüllen. Unabhängig davon, was die Anderen denken. Außer geistiger Arbeit habe ich im Gegensatz zu vielen Generationen vor mir nicht viel sichtbares vorzuweisen.

Laßt uns jetzt nicht viel Energie durch Vorwurf an Generationen vor uns verschwenden. Schon immer geht es ums Ganze. Laßt uns verstehen, wie jede Generation jetzt das Ihre dazu beitragen kann, wirklich etwas zu verändern. Und miteinander darüber ins Gespräch kommen.

Ich glaube, wir haben in der jüngsten Vergangenheit nicht nur geschlafen, wir haben uns auch entwickelt. Wir haben eine Vision serviert bekommen, die ist riesig. Und viele von uns haben aus Einsicht handeln gelernt und nicht mehr aus Not. Das, was wir gelernt haben, das brauchen wir jetzt.

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